Vienna Photowalk

Oct 4

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Die Fotografie ist schon eine ganze Weile fixer Bestandteil unserer Freizeit. Immer wieder zieht es uns raus, auf altbekannte Wege und auch auf neue. Selten kommen wir ohne Fotos zurück, den es gibt im etwas zu fotografieren. Sei es einfach in einem neuen Blickwinkel, mit noch besserem Licht oder uns fällt irgendein “Blödsinn” ein, den es zu dokumentieren gilt.

Umso mehr haben wir uns auf gestern gefreut, denn da gab es wieder einen Vienna Photowalk und diesmal waren auch wie mit von der Partie. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Zentrum einen Parkplatz zu finden (1 Std. 10 Min. Parkplatzsuche sind der absolute Rekord) kamen wir zwar zu spät zum Workshop, aber immer noch zeitig genug, um mit zu machen. 16:00 hatte sich eine nicht unbeachtliche Gruppe zusammengefunden. Nach kurzer Erklärung der Themen gings los vom MQ, vorbei an NHM & KHM in den Burggarten und dann auch schon wieder zurück zum Ausgangspunkt. Die Runde an sich war wirklich klein, die Zeit erstaunlicherweise trotzdem recht knapp, denn die Zahl der Motive war vielfältig.

Die Themen waren:

  • Diagonal
  • Entgegengesetzt
  • Im Auge des Betrachters
  • Aktion & Reaktion
  • Kunststück

Eine kleine Auswahl unserer Fotos vom Photowalk:

Mehr Fotos anderer Teilnehmer gibts in der dazugehörigen Flickr-Gruppe Vienna Photowalk.

Bulgarien - die Rundreise Teil III - Etar, Veliko Tarnovo & Arbanassi

Aug 27

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Langsam aber sicher wird es Zeit, wieder etwas über unseren Urlaub zu schreiben und Fotos zu posten, bevor alles in Vergessenheit gerät.

Nachdem wir in Apriltsi unsere Zelte abgebrochen und vorher Tonys 30. Geburtstag besungen haben, gings über kleine Dörfer weiter in Richtung Gabrovo. Die Menschen von Gabrovo sind in Bulgarien für Ihre Sparsamkeit bekannt. Sie sind sozusagen, die bulgarischen Schwaben, weshalb es auch viele Witze über sie gibt. Zum Beispiel:

Warum tanzen die Leute aus Gabrovo immer in Socken und bei offenem Fenster?
» Damit sie die Musik aus dem Nachbardorf hören können.

oder:

Warum haben die Katzen in Gabrovo keinen Schwanz?
» Damit man die Tür hinter ihnen schneller zumachen kann.

Aber Gabrovo war gar nicht unser eigentliches Ziel, sondern Etar, ein Museumsdorf etwas ausserhalb von Gabrovo, ein kleiner Einblick in die bulgarische Geschichte nach der Befreiung von den Türken. Wir haben dort ein paar Stunden mit Anschauen, Fotografieren, Kaffee trinken und gemütlich schlendern verbracht und Bulgarien wieder ein bißchen kennengelernt.

Nach diesem Stop gings dann weite nach Arbanassi, einem kleinen Dorf gleich ausserhalb von Veliko Tarnovo, welches in der Vergangenheit einmal die Hauptstadt Bulgariens war, bevor die die Türken das Land lange Zeit belagert haben. Und diese Stadt haben wir uns dann auch am nächsten Tag angeschaut. Ein Freund von Tonys Mum hat sie uns gezeigt - die Burgruine, die zum Teil wieder errichtet wird, die schöne Altstadt … Die Altstadt ein einen klein wenig einen morbiden Charme. Viele Häuser sind vom Verfall begriffen und doch kann man noch immer Ihre Schönheit erkennen. Es ist auch schön zu sehen, dass einige Häuser restauriert sind.

Am späten Nachmittag hat ein Teil unserer Gruppe dann noch Arbanassi erkundigt. Hinter scheinbar unscheinbaren Hausmauern hat man ungewöhnliches gefunden, wie bspw. die Auferstehungskirche, innen aufwendig und wunderschön bemalt, aussen wie ein einfaches Haus aussehend. Dies geht zurück auf die Zeit, als die Stadt, in der Vergangenheit eine (erfolg-)reiche Handelsstadt war und in ihrer Geschichte immer wieder mal geplündert wurde. Danach gabs ein herrliches Abendessen, direkt vom Grill. Alleine beim daran denken, läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen.

Ein weiteres Highlight für die etwas jüngeren Teilnehmer unserer Rundreise war jedoch die Tatsache, dass es an den ungewöhnlichsten Plätzen unverschlüsseltes WLAN, wo man mal seine Email oder Facebook kurz checken konnte:

Der nächste Teil unserer Reise führte uns dann endlich ans schwarzen Meer … und wird bald an dieser Stelle folgen.

Bulgarien - die Rundreise Teil II - Trojan, Apriltsi

Aug 20

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Und weil wir schon einmal am Schreiben sind, gehts gleich ein Stückchen weiter. Unser Reisebericht hat mit einer kleinen Gartenparty aufgehört. Der nächste Tag fing dann für manche von uns mit einem kleinen Kater an. Haltet die Häuser fest, sie drehen sich alle so schnell. :-)

Nach dem Frühstück haben wir die letzten Sachen gepackt, in unseren Bus verladen und dann gings auch schon los. Unser Ziel war Apriltsi, ein Dorf im “alten Gebirge”. Dorthin sind wir jedoch nicht direkt, sondern mit kleineren Zwischenstops. Beim ersten haben wir uns die Saeva-Höhle, eine wirklich schöne Tropfsteinhöhle und eine Straußenfarm angesehen. Glaubt man dem Eigentümer der Farm, gibts keine besseren Viecher zum Halten als Straußen. Eines der Männchen war ziemlich witzig, der Rest hat uns jedoch eher ignoriert. Der 2. Zwischenstop an diesem Tag war dann in Troyan, wo wir uns das Kloster angesehen haben. Es ist das 3. größte Kloster von Bulgarien und wirklich wunderschön, wenn man Kloster mag, gell Heinz?

Ich bin immer wieder sehr von den bulgarischen Kirchen fasziniert. Sie sind doch so verschieden von denen, die man hier in Österreich und Deutschland findet. Besonders die dunklen Räumen mit der Ikonenmalerei und den Resten vom Weihrauch, der noch in der Luft liegt und den man im Licht kleiner Fenster sehen kann.

Am späten nachmittag sind wir dann in Apriltsi angelangt, wo ein Teil sich erst einmal eine Runde aufs Ohr gelegt und der andere sich im Pool vergnügt hat.

Der Montag stand dann ganz im Sinne von Erholung. Ein Teil unserer Gruppe hat einen kleineren Spaziergang durch die Gegend gemacht, der andere hat sich am Pool mit Lesen und Faulenzen die Zeit vertrieben. Ich war diesmal bei der “Ich-schlaf-noch-eine-Runde-nach-dem-Frühstück-und-leg-mich-dann-an-den-Pool-Gruppe dabei”. Eine herrliche Erfahrung nach dem Arbeitsstress der Wochen zuvor. Aber auch der Spaziergang soll wirklich schön gewesen sein:

Am nächsten Tag gings dann wieder weiter durchs Land, aber das wird dann in einem neuen Blogpost folgen.

Unser Urlaub in Bulgarien

Aug 16

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Heute sind es 2 Wochen seit unserer Geburtstagsfeier, ich arbeite schon wieder fast ganze 2 Wochen seit unserer Rückkehr aus dem Urlaub und selbiger fällt langsam schon wieder Vergessenheit. Ein Grund mehr, sich auf den Hosenboden zu setzen und darüber zu schreiben.

Die Frage ist, wo anfangen, denn wir haben einiges gesehen und erlebt. Wahrscheinlich ganz am Anfang, am Donnerstag vor dem Abflug. Das war ein Tag. Ich habe im Turbo-Modus alle noch vor dem Urlaub ausstehenden Aufgaben erledigt. Danach war die Luft raus und eine Verschnaufpause vor Kofferpacken notwendig. Das hatte ich wieder mal auf den Abend vor dem Wegfahren verschoben. Wie immer halt. Da bin ich einfach am produktivsten und vor allem am schnellsten und wenn doch etwas vergessen wird, muss man es sich halt borgen oder noch kaufen. Wir haben es sogar geschafft, vor 23.00 Uhr im Bett zu sein, um wenigstens noch 4,5 h zu schlafen. Ich hab mich darüber gefreut wie ein Schneekönig, bin regelrecht mit der Bettdecke und dem Kopfkissen verschmolzen, nur um dann festzustellen, dass ich erst recht nicht schlafen kann, weil ich mir den Kopf zerbrechen muss: Wird alles klappen? Wird die Kommunikation funktionieren? Wird Sky Europe fliegen? Werden wir pünktlich wegfliegen oder wie vorher von anderen Flughäfen gehört, stundenlang auf den Abflug warten müssen? Wie wird das Wetter werden? Warum stürmt das draussen gerade so unglaublich? Wird sich das bis 6:30 wieder legen? Und lauter solche Sachen, auf die man in der Nacht vorm Urlaub eh keinen Einfluss mehr hat und die einem den Schlaf nicht rauben sollten. Als der Wecker dann klingelte - ich muss dann doch irgendwann eingeschlafen sein - wußte ich erst mal nicht ganz, wo oben und unten ist. Total verpeilt noch schnell die letzten Sachen in die Koffer gepackt und dabei, wie es sich im Nachhinein herausgestellt hat, die Zahnpasta vergessen. Um kurz nach 5 waren wir am Flughafen und haben uns mit dem ersten Teil unserer Reisegruppe vereint:

Losgeflogen sind wir pünktlich und ohne Probleme, ich hätte mir also 2 der 4 Stunden “unproduktives herumwälzen und sich Sorgen machen” sparen können.

In Sofia wurden wir von Mira abgeholt. Da unsere Reisegruppe auf stolze 14 Leute gekommen ist, hat sie einen Bus für uns organisiert, der uns als erstes in die Innenstadt von Sofia gebracht hat, wo wir eine kleine Runde durch die Stadt gedreht sind. Es gibt Teile von Sofia, die sind nicht wirklich als schön zu bezeichnen, doch im Zentrum sieht man noch immer etwas vom alten Charme der Stadt, der noch erhalten ist. Besonders sehenswert finde ich immer wieder die Nevsky Kathedrahle mit all seinen Kuppeln, die von aussen so hell strahlt und drinnen eine weihrauchige, mystische Stimmung hat.

Nach ca. 2 Stunden Stadtrundgang bei angenehmen 35°c gings dann nach Botevgrad, wo wir unsere Quartiere bezogen und zum Teil erst einmal ein wohlverdientes Mittagsschläfchen hielten. Wohlverdient und highly appreciated. Am Abend gings zum meinem Lieblingsrestaurant. Es liegt über der Stadt und ich bin einfach gerne dort. Das Essen ist lecker, der Rakia ein Traum und an manchen Tagen gibt es Life-Musik und wenn man ganz brav ist, bekommt man sein Lieblingslied gesungen. :-)

Fotos von diesem Tag und Abend gibt es hier!

Samstag früh haben sich nach und nach alle zum Frühstück bei Mira und Gogo versammelt, die einen früher, die anderen später. Danach ging es dann zu einem Kloster, ganz in der Nähe von Botevgrad, wo wir ein wenig zur Geschichte erfahren, uns das Kloster und seine Umgebung angesehen haben und anschließend noch zu einer Quelle spaziert sind, der heilende Kräfte zugeschrieben werden. Ob das Wasser heilt, weiß ich nicht, aufgrund der unglaublichen Wärme war seine Frische und sein Aggregatszustand wirklich willkommen. Am Abend waren wir alle samt bei super lieben Freunden eingeladen. Diese Wohnen in der Nähe von Botevgrad und haben, wie ich finde einen herrlichen Zoo … Hunden, Katzen, Schildkröten, Wachteln, Hühnern, Kaninchen, … und einen schönen Garten mit riesen Tomaten. Es war ein schöner Abend, an dem wir eine ziemliche Weile gefeiert haben, eine kleine Aufwärmübung für unsere Geburtstagsfeier, die wir zu dem Zeitpunkt ja noch vor uns hatten.

Und das war der erste Streich, … Der zweite folgt in den nächten Tagen! Also, stay tuned!

Sommerferien

Jul 23

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Ich kann es kaum erwarten: Unsere Sommerferien. Sie fangen heute an. Pünktlich! Wohlverdient! Und wie immer wahrscheinlich viel zu kurz.
In diesem Sinne, ab in den Endspurt, am letzten Arbeitstag die Kolllegen ganz zeitig im Büro überraschen und dann morgen früh ganz zeitig los!
Bald gibts wieder Fotos zu bestauen.