Letztes Wochenende wars wieder mal soweit. Wir hatten Zeit, die Sonne schien, wir haben eine neue Kamera und die Räder hatten keinen Platten. Für uns lies dass nur eine Schlussfolgerung zu: Ab auf die Fahrräder und durch die Weinberge nach Baden. Es ist eine wirklich schöne Strecke durch Guntramsdorf, Gumpoldskirchen, … auch mit “Tankstellen” zwischen drin. Bei sommerlichem Wetter geht schnell mal ein Liter Most gespritzt runter.
Es gibt eine Menge Fotomotive auf dem Weg, hinter jeder Kurve ein neuer schöner Blick oder ein interessantes Detail:
Als Abschluss gings zum Baden in die Römertherme, quasi gegen den Muskelkater und dann mit dem Zug zurück. Das Leben kann so schön und gut sein.
Meine Schwiegereltern sind da, der Kühlschrank ist knackevoll mit leckerem Schafskäse, bulgarische Riesentomaten, leckerer Wurst, Kaskaval und vielen anderen Sachen. Außerdem wird wieder viel bulgarisch um mich herum gesprochen und zum ersten Mal kann ich ein wenig mehr mit Tonys Eltern kommunizieren. Mir brummt zwar der Schädel von vielen neuen Wörtern, aber ich finde es einfach genial, dass ich etwas mehr verstehe als noch vor einem Jahr. Der Sprachkurs hat sich also schon ein wenig ausbezahlt. In ca. 1 Monat gehts weiter … schau mehr mal, was ich dann zu Weihnachten alles verstehen werde.
Was der gute, warme, herrlich duftende Kaffee die ganze Woche nicht geschafft hat, hat ein Feueralarm im Fitnessstudio nebenan vollbracht. Wir sind munter! Es hat einen Moment gebraucht, die Quelle der Unruhe zu identifizieren. Wir hatten eher vermutet, dass in der etwas weiteren Nachbarschaft irgendwo ein Alarm losgegangen ist. Beim Öffnen unserer Wohnungstür wurden wir eines besseren belehrt. Es war unser Haus, welches abgesehen von dem Lärm, ziemlich friedlich vor sich hin geschlummerte. Die Feuerübungen in der Firma haben bei mir sofort Wirkung gezeigt. Sammeln und raus. Tonys Gedankengang war ähnlich, naja, zumindest der Teil mit raus. Zusätzlich dazu aber noch: Wo ist mein Telefon? Muss ich filmen:
Zum Glück war nicht wirklich was passiert und die Jungs von der Feuerwehr hatten nur den Alarm auszuschalten und wir konnten zurück zu unserem inzwischen kalten Guten-Morgen-Kaffee.
Fazit: Der wunderbar schrille und ziemlich laute Alarm hat genügend Adrenalin freigesetzt, um 2 Schlafmützen ordentlich wachzubekommen.
Pünktlich zum Wochenende, nachdem uns das Wetter diese Woche wirklich sommerlich verwöhnt hat, wachen wir bei 16°C und einem ordentlichen Gewitter auf. Da hilft nur eins, Kaffee trinken, frühstücken und wieder zurück ins Bett.
Wünschen allen ein gemütliches verschlafenes Wochenende!