Endlich Sonnenschein

Feb 27

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Nachdem wir letzten Sonntag ja bereits mit Sonnenschein verwöhnt worden sind und da das Wetter zu einem Spaziergang durch den Schlosspark in Laxenburg genutzt haben…

… strahlte auch heute früh der Himmel vielversprechend blau und half uns, recht rasch aus den Feder zu kommen, die Kameras zusammen zu packen und nach Wien zu fahren.

Nach einem kurzen Zwischenstop mit Kaffee und Bagel, sind wir durch die Straßen in Richtung Crumbler Shop gezogen, wo wir uns endlich eine neue und vor allem größere Kameratasche zugelegt haben. Nach den Erweiterungen der letzten Wochen und Monate war das nötig. Eine Jackentasche und eine Socke sind halt doch kein wirklich zuverlässliches Äquivalent. Zur Abwechslung war mal nicht die schweigende, krummelige Verkäuferin dort anwesend, sondern ein junger Londoner, mit dem wir neben dem Kauf noch ein kleines Schwätzchen hielten und welcher sich auch gleich der alten, auseinanderfallenden Kameratasche angenommen hat, bevor ich es mir mit dem Wegschmeißen wieder anders überlegen konnte.

Danach sind wir einfach weiter durch die Straßen gebummelt, natürlich immer auf der Suche nach sonnigen Flecken und interessanten Fotomotiven. Den Abschluss bildete ein später und gemütlicher Lunch im Café LeBol, eines meiner Lieblingscafés in Wien.

Auch wenn wir jetzt schon wieder ein Weilchen zu Hause sind, spüre ich noch immer die klitzekleinen Glückshormone über die Haut flitzen. Das Fazit, bisher ein total gemütlicher, erholsamer Samstag.

Vienna Photowalk

Oct 4

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Die Fotografie ist schon eine ganze Weile fixer Bestandteil unserer Freizeit. Immer wieder zieht es uns raus, auf altbekannte Wege und auch auf neue. Selten kommen wir ohne Fotos zurück, den es gibt im etwas zu fotografieren. Sei es einfach in einem neuen Blickwinkel, mit noch besserem Licht oder uns fällt irgendein “Blödsinn” ein, den es zu dokumentieren gilt.

Umso mehr haben wir uns auf gestern gefreut, denn da gab es wieder einen Vienna Photowalk und diesmal waren auch wie mit von der Partie. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Zentrum einen Parkplatz zu finden (1 Std. 10 Min. Parkplatzsuche sind der absolute Rekord) kamen wir zwar zu spät zum Workshop, aber immer noch zeitig genug, um mit zu machen. 16:00 hatte sich eine nicht unbeachtliche Gruppe zusammengefunden. Nach kurzer Erklärung der Themen gings los vom MQ, vorbei an NHM & KHM in den Burggarten und dann auch schon wieder zurück zum Ausgangspunkt. Die Runde an sich war wirklich klein, die Zeit erstaunlicherweise trotzdem recht knapp, denn die Zahl der Motive war vielfältig.

Die Themen waren:

  • Diagonal
  • Entgegengesetzt
  • Im Auge des Betrachters
  • Aktion & Reaktion
  • Kunststück

Eine kleine Auswahl unserer Fotos vom Photowalk:

Mehr Fotos anderer Teilnehmer gibts in der dazugehörigen Flickr-Gruppe Vienna Photowalk.

Bulgarien - die Rundreise Teil III - Etar, Veliko Tarnovo & Arbanassi

Aug 27

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Langsam aber sicher wird es Zeit, wieder etwas über unseren Urlaub zu schreiben und Fotos zu posten, bevor alles in Vergessenheit gerät.

Nachdem wir in Apriltsi unsere Zelte abgebrochen und vorher Tonys 30. Geburtstag besungen haben, gings über kleine Dörfer weiter in Richtung Gabrovo. Die Menschen von Gabrovo sind in Bulgarien für Ihre Sparsamkeit bekannt. Sie sind sozusagen, die bulgarischen Schwaben, weshalb es auch viele Witze über sie gibt. Zum Beispiel:

Warum tanzen die Leute aus Gabrovo immer in Socken und bei offenem Fenster?
» Damit sie die Musik aus dem Nachbardorf hören können.

oder:

Warum haben die Katzen in Gabrovo keinen Schwanz?
» Damit man die Tür hinter ihnen schneller zumachen kann.

Aber Gabrovo war gar nicht unser eigentliches Ziel, sondern Etar, ein Museumsdorf etwas ausserhalb von Gabrovo, ein kleiner Einblick in die bulgarische Geschichte nach der Befreiung von den Türken. Wir haben dort ein paar Stunden mit Anschauen, Fotografieren, Kaffee trinken und gemütlich schlendern verbracht und Bulgarien wieder ein bißchen kennengelernt.

Nach diesem Stop gings dann weite nach Arbanassi, einem kleinen Dorf gleich ausserhalb von Veliko Tarnovo, welches in der Vergangenheit einmal die Hauptstadt Bulgariens war, bevor die die Türken das Land lange Zeit belagert haben. Und diese Stadt haben wir uns dann auch am nächsten Tag angeschaut. Ein Freund von Tonys Mum hat sie uns gezeigt - die Burgruine, die zum Teil wieder errichtet wird, die schöne Altstadt … Die Altstadt ein einen klein wenig einen morbiden Charme. Viele Häuser sind vom Verfall begriffen und doch kann man noch immer Ihre Schönheit erkennen. Es ist auch schön zu sehen, dass einige Häuser restauriert sind.

Am späten Nachmittag hat ein Teil unserer Gruppe dann noch Arbanassi erkundigt. Hinter scheinbar unscheinbaren Hausmauern hat man ungewöhnliches gefunden, wie bspw. die Auferstehungskirche, innen aufwendig und wunderschön bemalt, aussen wie ein einfaches Haus aussehend. Dies geht zurück auf die Zeit, als die Stadt, in der Vergangenheit eine (erfolg-)reiche Handelsstadt war und in ihrer Geschichte immer wieder mal geplündert wurde. Danach gabs ein herrliches Abendessen, direkt vom Grill. Alleine beim daran denken, läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen.

Ein weiteres Highlight für die etwas jüngeren Teilnehmer unserer Rundreise war jedoch die Tatsache, dass es an den ungewöhnlichsten Plätzen unverschlüsseltes WLAN, wo man mal seine Email oder Facebook kurz checken konnte:

Der nächste Teil unserer Reise führte uns dann endlich ans schwarzen Meer … und wird bald an dieser Stelle folgen.

Bulgarien - die Rundreise Teil II - Trojan, Apriltsi

Aug 20

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Und weil wir schon einmal am Schreiben sind, gehts gleich ein Stückchen weiter. Unser Reisebericht hat mit einer kleinen Gartenparty aufgehört. Der nächste Tag fing dann für manche von uns mit einem kleinen Kater an. Haltet die Häuser fest, sie drehen sich alle so schnell. :-)

Nach dem Frühstück haben wir die letzten Sachen gepackt, in unseren Bus verladen und dann gings auch schon los. Unser Ziel war Apriltsi, ein Dorf im “alten Gebirge”. Dorthin sind wir jedoch nicht direkt, sondern mit kleineren Zwischenstops. Beim ersten haben wir uns die Saeva-Höhle, eine wirklich schöne Tropfsteinhöhle und eine Straußenfarm angesehen. Glaubt man dem Eigentümer der Farm, gibts keine besseren Viecher zum Halten als Straußen. Eines der Männchen war ziemlich witzig, der Rest hat uns jedoch eher ignoriert. Der 2. Zwischenstop an diesem Tag war dann in Troyan, wo wir uns das Kloster angesehen haben. Es ist das 3. größte Kloster von Bulgarien und wirklich wunderschön, wenn man Kloster mag, gell Heinz?

Ich bin immer wieder sehr von den bulgarischen Kirchen fasziniert. Sie sind doch so verschieden von denen, die man hier in Österreich und Deutschland findet. Besonders die dunklen Räumen mit der Ikonenmalerei und den Resten vom Weihrauch, der noch in der Luft liegt und den man im Licht kleiner Fenster sehen kann.

Am späten nachmittag sind wir dann in Apriltsi angelangt, wo ein Teil sich erst einmal eine Runde aufs Ohr gelegt und der andere sich im Pool vergnügt hat.

Der Montag stand dann ganz im Sinne von Erholung. Ein Teil unserer Gruppe hat einen kleineren Spaziergang durch die Gegend gemacht, der andere hat sich am Pool mit Lesen und Faulenzen die Zeit vertrieben. Ich war diesmal bei der “Ich-schlaf-noch-eine-Runde-nach-dem-Frühstück-und-leg-mich-dann-an-den-Pool-Gruppe dabei”. Eine herrliche Erfahrung nach dem Arbeitsstress der Wochen zuvor. Aber auch der Spaziergang soll wirklich schön gewesen sein:

Am nächsten Tag gings dann wieder weiter durchs Land, aber das wird dann in einem neuen Blogpost folgen.

Badenende

Aug 20

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Letztes Wochenende wars wieder mal soweit. Wir hatten Zeit, die Sonne schien, wir haben eine neue Kamera und die Räder hatten keinen Platten. Für uns lies dass nur eine Schlussfolgerung zu: Ab auf die Fahrräder und durch die Weinberge nach Baden. Es ist eine wirklich schöne Strecke durch Guntramsdorf, Gumpoldskirchen, … auch mit “Tankstellen” zwischen drin. Bei sommerlichem Wetter geht schnell mal ein Liter Most gespritzt runter.

Es gibt eine Menge Fotomotive auf dem Weg, hinter jeder Kurve ein neuer schöner Blick oder ein interessantes Detail:

Als Abschluss gings zum Baden in die Römertherme, quasi gegen den Muskelkater und dann mit dem Zug zurück. Das Leben kann so schön und gut sein. :-)