Aug 12
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Was machen 2 Spatzen, wenn sie Geburtstag haben? Das Nest verlassen und die Umgebung erkunden! Am Strand von Barcelona, mitten in unserer Flitterwoche, hatten wir beschlossen, dass wir uns ein Wochenende in Venedig schenken. Ich bin schließlich noch nie da gewesen, es ist nicht zu weit weg und Venedig gehört einfach zu den Städten, die man gesehen haben muss (hab ich mir sagen lassen).
Um den Samtag entsprechend zu nutzen, sind wir bereits um 02:30 am aufgestanden. Wer mich kennt, wird sicherlich ungläubig den Kopf schütteln, denn ich bin die Schlafmütze vom Dienst. Aber wir haben es tatsächlich geschafft und eine Stunde später rollten wir bereits in Richtig Italien, welches uns mit Sonnenschein und wundervoller Wärme begrüßte. Da wir um 10:30 noch nicht ins Hotel konnten, haben wir einfach unser Gepack in eben diesem deponiert und haben das getan, was wir am Besten können - wir haben uns verlaufen und die Stadt erkundet. In Venedig mit seinen vielen Sackgassen ein wahres Abenteuer. Auf diese Art und Weise haben wir ein zauberhaftes und eigentlich gar nicht so volles Venedig kennengelernt. Ein Eindruck, der sich allerdings revidierte, je näher wir der Ponte Rialto und dem Markusplatz gekommen sind. Hui, war da was los … und wir ziemlich schnell wieder weg von den Haupt-Touristen-Attraktionen.
Wie immer, wenn wir unterwegs sind, haben wir herrlich geschlemmt, die Zeit genossen und der Fotografie gefrönt. Wir waren sogar baden. Allerdinds nicht in der Lagune, sonder am richtigen Strand, etwas vorgelagert und mit herrlichen Wellen. Genau das richtige zum Plantschen und zum Erholen vom vielen Treppen steigen.
Das Fazit nach dem Wochenende - diese Stadt wird uns eher früher als später wieder sehen. Wer Lust bekommen hat, nette Quartiere kann man unter www.italyby.com finden.
Aug 3
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Inzwischen sind 4 Wochen seit unserer Hochzeit ins Land gegangen und der Alltag hat uns wieder voll in der Hand. Die Tage vergehen vor lauter Arbeit wie im Flug und die Wochenende sind wie immer viel zu kurz für all die Dinge, die wir so gerne machen! Doch es gibt immer wieder Momente, wo die Erinnerungen an unsere Hochzeit es schaffen, sich ihren Weg durch die Alltagswüste zu bahnen.
Irgendwann Anfang dieses Jahr hat Tony Stefan Kuzmanov kennengelernt. Ohne Zweifel und falschen Stolz kann er von sich behaupten, dass er der Beste in Österreich ist, wenn um 360° interaktive Panorama Fotografie geht. Als ich sein Portfolio gesehen habe, dachte ich mir, “Genauso so ein Foto will ich! …”
Und hier sind sie, unsere interaktiven Hochzeitsfotos:
Die Unterschrift:

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Das Fotoshooting:

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Das “alle Gäste endlos Foto”:

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Jul 13
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Nachdem wir die letzten unserer Gäste verabschiedet hatten, war endlich die Zeit für unsere Flitterwoche. Zeit, um die letzten Tage Revue passieren zu lassen. Zeit für Barcelona.
Angefangen hat’s nicht ganz so super, da unser Hotel im ersten Moment eher eine Enttäuschung unserer Erwartungen war. Die Lage war wirklich super, aber das Zimmer, was wir gebucht hatten, stellte sich als Schuhkarton heraus, in dem es zu allem Überfluss nach alten Socken roch. Und wenn man die Türe aufgemacht hat, ist man schon übers Bett gestolpert. Aber glücklicherweise konnten wir in ein besser riechendes und vor allem ein wenig größeres Zimmer wechseln. Aber abgesehen davon, waren wir im Hotel auch wirklich nur die notwendige Zeit zum Schlafen und duschen.
Rückblickend können wir sagen, dass es kein besseres Ziel für unsere Flitterwoche gab! Wir haben die Tage wirklich entspannt und in einer guten Mischung aus lange schlafen, gutem Essen, Badespaß am Strand von Barcelona, stundenlangen Stadtbummeln und Sightseeing verbracht. Es waren schöne Tage, die wir einfach zu 150% genutzt haben.
Auch wenn wir letztes Jahr bereits 2 Tage in Barcelona verbracht haben, durfte unsere Kamera natürlich nicht fehlen. Und obwohl wir die Kamera die Hälfte der Zeit nicht mit hatten, haben wir es doch geschafft, über 1.000 Fotos zu schießen. Eine Auswahl findet ihr wie immer in unserer Galerie.
Jul 5
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Eigentlich ist alles nach Plan verlaufen, bis ca. 1 Stunde vor der Trauung. Danach sind fast alle Dinge schief gegangen, die so schief gehen können und wir haben uns um einiges zu unserer eigenen Trauung verspätet. Was kann so alles schief gehen?
Angefangen hat es damit, dass Bernd (mein Bruder) Galia und Vasi (Tonys Schwester und Nichte) abholen und mit ihnen am Parkeingang unsere Gäste in Empfang sollte. Soweit die Theorie. Anstatt ihn jedoch zur deren Ferienwohnung zu führen, schickte ihn sein Navi auf die Autobahn, komischerweise in Richtung Graz … die Nächste Umkehrmöglichkeit einige Kilometer entfernt. Damit war er ein wenig spät dran und fuhr direkt zum Park und Tony brachte die beiden Mädels stattdessen zum Park. Da Bernd eigentlich auch noch unser Gesteck für die Trauung hatte abholen sollen, hat er einfach Michi dazu verpflichtet. (Michi, DANKE!! Du hast uns da wirklich gerettet!).
Zur selben Zeit sucht am Flughafen Tonys Cousine nach dem Taxi, welches wir bestellt haben und welches aber nicht da war. Einige Telefonate später, ich war gerade dabei in mein Kleid zu steigen, führ Hristina dann mit einem anderen Taxi per Express nach Laxenburg. Irgendwann war ich dann fertig gekleidet und komplett verwandelt! Schleier, Strumpfband, Schuhe inkl. und unsere Wohnung leerte sich langsam aber sicher, bis ich zum Schluss mit meinem Papa alleine bin und wir erst mal durchatmen und uns dann ebenso langsam auf den Weg zum Park machen. Aber ganz gemütlich, da wir sehr gut in der Zeit lagen. Irgendwo auf dem Weg erhalte ich dann plötzlich den Anruf eines Taxifahrers, der jetzt auch seinen Passagier suchte und als er erfuhr, dass dieser inzwischen weg war, fing er zu jammern und zu verhandeln.
Zur gleichen Zeit bei Tony … das Telefon steht nicht still:
- Die Musik war noch nicht da. Die kommt, spätestens mit dem nächsten Bummelzug.
- Lea hat sich auf Nikis Hemd übergeben. Macht sich nicht so gut, da er unsere Trauung übersetzen soll. Aber zum Glück hat Tonys Papa noch ein sauberes Hemd im Koffer.
Endlich ist Tony fast fertig angezogen, da macht es Bling, und ein Knopf an seiner Weste verabschiedet sich. Ausgerechnet jetzt, wo er eh schon ein wenig später dran ist. Na ja, macht nix, Mama Mira näht ihn schnell an und dann ist die 3 endlich auf dem Weg nach Laxenburg. Könnte man zumindest glauben. Aber die Technik in den großen, neuen, coolen Autos hat dem für ca. 10 Minuten einen Strich durch die Rechnung gemacht, den Tony konnte das Auto nicht starten. Nicht einmal aussteigen und wieder einsteigen hat geholfen. Argh, ausgerechnet jetzt.
Währenddessen habe ich mit meinem Papa am Parkeingang auf Tony gewartet und wurde zunehmend nervöser, da es inzwischen 5 vor 16:00 Uhr war. Aber plötzlich, eine Staubwolke erscheint am Parkeingang … Mein Bräutigam hat es geschafft, den Wagen zu starten. Jetzt steht unserer Trauung nichts mehr im Wege, dachte ich zumindest.
Endlich im Park - 2 schwarze BMW X5, die hintereinander fahren. Sah einfach cool aus! - fragt, mein Bruder von der Rückbank, ob der Text, den er vortragen soll für die Trauung oder die Feier ist, den er hat ihn in seinem Auto vergessen. Also heißt es wieder
umdrehen. Tony wartet auf uns und wir fahren wieder zurück zum Parkeingang und ernten dabei leicht entsetzte Blicke. Die Braut hat wieder umgedreht. Macht nix, ist im nachhinein eher lustig. Wieder bei Tony geht’s weiter durch den Park, den wir eigentlich so gut kennen. Heute aber nicht, den bevor wir endlich an der Franzensburg ankommen, verfahren wir uns eine Runde im weitläufigen Gelände. Und all das innerhalb von 90 Minuten.
Aber das waren dann auch alle Hindernisse, die wir zu überwinden hatten. Mit etwa 30 Minuten Verspätung konnte unsere Trauung dann starten!!!
Während dessen haben sich unsere Gäste die Zeit vertreiben müssen!