Bulgarien - die Rundreise Teil II - Trojan, Apriltsi

Aug 20

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Und weil wir schon einmal am Schreiben sind, gehts gleich ein Stückchen weiter. Unser Reisebericht hat mit einer kleinen Gartenparty aufgehört. Der nächste Tag fing dann für manche von uns mit einem kleinen Kater an. Haltet die Häuser fest, sie drehen sich alle so schnell. :-)

Nach dem Frühstück haben wir die letzten Sachen gepackt, in unseren Bus verladen und dann gings auch schon los. Unser Ziel war Apriltsi, ein Dorf im “alten Gebirge”. Dorthin sind wir jedoch nicht direkt, sondern mit kleineren Zwischenstops. Beim ersten haben wir uns die Saeva-Höhle, eine wirklich schöne Tropfsteinhöhle und eine Straußenfarm angesehen. Glaubt man dem Eigentümer der Farm, gibts keine besseren Viecher zum Halten als Straußen. Eines der Männchen war ziemlich witzig, der Rest hat uns jedoch eher ignoriert. Der 2. Zwischenstop an diesem Tag war dann in Troyan, wo wir uns das Kloster angesehen haben. Es ist das 3. größte Kloster von Bulgarien und wirklich wunderschön, wenn man Kloster mag, gell Heinz?

Ich bin immer wieder sehr von den bulgarischen Kirchen fasziniert. Sie sind doch so verschieden von denen, die man hier in Österreich und Deutschland findet. Besonders die dunklen Räumen mit der Ikonenmalerei und den Resten vom Weihrauch, der noch in der Luft liegt und den man im Licht kleiner Fenster sehen kann.

Am späten nachmittag sind wir dann in Apriltsi angelangt, wo ein Teil sich erst einmal eine Runde aufs Ohr gelegt und der andere sich im Pool vergnügt hat.

Der Montag stand dann ganz im Sinne von Erholung. Ein Teil unserer Gruppe hat einen kleineren Spaziergang durch die Gegend gemacht, der andere hat sich am Pool mit Lesen und Faulenzen die Zeit vertrieben. Ich war diesmal bei der “Ich-schlaf-noch-eine-Runde-nach-dem-Frühstück-und-leg-mich-dann-an-den-Pool-Gruppe dabei”. Eine herrliche Erfahrung nach dem Arbeitsstress der Wochen zuvor. Aber auch der Spaziergang soll wirklich schön gewesen sein:

Am nächsten Tag gings dann wieder weiter durchs Land, aber das wird dann in einem neuen Blogpost folgen.

Badenende

Aug 20

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Letztes Wochenende wars wieder mal soweit. Wir hatten Zeit, die Sonne schien, wir haben eine neue Kamera und die Räder hatten keinen Platten. Für uns lies dass nur eine Schlussfolgerung zu: Ab auf die Fahrräder und durch die Weinberge nach Baden. Es ist eine wirklich schöne Strecke durch Guntramsdorf, Gumpoldskirchen, … auch mit “Tankstellen” zwischen drin. Bei sommerlichem Wetter geht schnell mal ein Liter Most gespritzt runter.

Es gibt eine Menge Fotomotive auf dem Weg, hinter jeder Kurve ein neuer schöner Blick oder ein interessantes Detail:

Als Abschluss gings zum Baden in die Römertherme, quasi gegen den Muskelkater und dann mit dem Zug zurück. Das Leben kann so schön und gut sein. :-)

Bulgarische Woche

Aug 19

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Meine Schwiegereltern sind da, der Kühlschrank ist knackevoll mit leckerem Schafskäse, bulgarische Riesentomaten, leckerer Wurst, Kaskaval und vielen anderen Sachen. Außerdem wird wieder viel bulgarisch um mich herum gesprochen und zum ersten Mal kann ich ein wenig mehr mit Tonys Eltern kommunizieren. Mir brummt zwar der Schädel von vielen neuen Wörtern, aber ich finde es einfach genial, dass ich etwas mehr verstehe als noch vor einem Jahr. Der Sprachkurs hat sich also schon ein wenig ausbezahlt. In ca. 1 Monat gehts weiter … schau mehr mal, was ich dann zu Weihnachten alles verstehen werde.

Unser Urlaub in Bulgarien

Aug 16

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Heute sind es 2 Wochen seit unserer Geburtstagsfeier, ich arbeite schon wieder fast ganze 2 Wochen seit unserer Rückkehr aus dem Urlaub und selbiger fällt langsam schon wieder Vergessenheit. Ein Grund mehr, sich auf den Hosenboden zu setzen und darüber zu schreiben.

Die Frage ist, wo anfangen, denn wir haben einiges gesehen und erlebt. Wahrscheinlich ganz am Anfang, am Donnerstag vor dem Abflug. Das war ein Tag. Ich habe im Turbo-Modus alle noch vor dem Urlaub ausstehenden Aufgaben erledigt. Danach war die Luft raus und eine Verschnaufpause vor Kofferpacken notwendig. Das hatte ich wieder mal auf den Abend vor dem Wegfahren verschoben. Wie immer halt. Da bin ich einfach am produktivsten und vor allem am schnellsten und wenn doch etwas vergessen wird, muss man es sich halt borgen oder noch kaufen. Wir haben es sogar geschafft, vor 23.00 Uhr im Bett zu sein, um wenigstens noch 4,5 h zu schlafen. Ich hab mich darüber gefreut wie ein Schneekönig, bin regelrecht mit der Bettdecke und dem Kopfkissen verschmolzen, nur um dann festzustellen, dass ich erst recht nicht schlafen kann, weil ich mir den Kopf zerbrechen muss: Wird alles klappen? Wird die Kommunikation funktionieren? Wird Sky Europe fliegen? Werden wir pünktlich wegfliegen oder wie vorher von anderen Flughäfen gehört, stundenlang auf den Abflug warten müssen? Wie wird das Wetter werden? Warum stürmt das draussen gerade so unglaublich? Wird sich das bis 6:30 wieder legen? Und lauter solche Sachen, auf die man in der Nacht vorm Urlaub eh keinen Einfluss mehr hat und die einem den Schlaf nicht rauben sollten. Als der Wecker dann klingelte - ich muss dann doch irgendwann eingeschlafen sein - wußte ich erst mal nicht ganz, wo oben und unten ist. Total verpeilt noch schnell die letzten Sachen in die Koffer gepackt und dabei, wie es sich im Nachhinein herausgestellt hat, die Zahnpasta vergessen. Um kurz nach 5 waren wir am Flughafen und haben uns mit dem ersten Teil unserer Reisegruppe vereint:

Losgeflogen sind wir pünktlich und ohne Probleme, ich hätte mir also 2 der 4 Stunden “unproduktives herumwälzen und sich Sorgen machen” sparen können.

In Sofia wurden wir von Mira abgeholt. Da unsere Reisegruppe auf stolze 14 Leute gekommen ist, hat sie einen Bus für uns organisiert, der uns als erstes in die Innenstadt von Sofia gebracht hat, wo wir eine kleine Runde durch die Stadt gedreht sind. Es gibt Teile von Sofia, die sind nicht wirklich als schön zu bezeichnen, doch im Zentrum sieht man noch immer etwas vom alten Charme der Stadt, der noch erhalten ist. Besonders sehenswert finde ich immer wieder die Nevsky Kathedrahle mit all seinen Kuppeln, die von aussen so hell strahlt und drinnen eine weihrauchige, mystische Stimmung hat.

Nach ca. 2 Stunden Stadtrundgang bei angenehmen 35°c gings dann nach Botevgrad, wo wir unsere Quartiere bezogen und zum Teil erst einmal ein wohlverdientes Mittagsschläfchen hielten. Wohlverdient und highly appreciated. Am Abend gings zum meinem Lieblingsrestaurant. Es liegt über der Stadt und ich bin einfach gerne dort. Das Essen ist lecker, der Rakia ein Traum und an manchen Tagen gibt es Life-Musik und wenn man ganz brav ist, bekommt man sein Lieblingslied gesungen. :-)

Fotos von diesem Tag und Abend gibt es hier!

Samstag früh haben sich nach und nach alle zum Frühstück bei Mira und Gogo versammelt, die einen früher, die anderen später. Danach ging es dann zu einem Kloster, ganz in der Nähe von Botevgrad, wo wir ein wenig zur Geschichte erfahren, uns das Kloster und seine Umgebung angesehen haben und anschließend noch zu einer Quelle spaziert sind, der heilende Kräfte zugeschrieben werden. Ob das Wasser heilt, weiß ich nicht, aufgrund der unglaublichen Wärme war seine Frische und sein Aggregatszustand wirklich willkommen. Am Abend waren wir alle samt bei super lieben Freunden eingeladen. Diese Wohnen in der Nähe von Botevgrad und haben, wie ich finde einen herrlichen Zoo … Hunden, Katzen, Schildkröten, Wachteln, Hühnern, Kaninchen, … und einen schönen Garten mit riesen Tomaten. Es war ein schöner Abend, an dem wir eine ziemliche Weile gefeiert haben, eine kleine Aufwärmübung für unsere Geburtstagsfeier, die wir zu dem Zeitpunkt ja noch vor uns hatten.

Und das war der erste Streich, … Der zweite folgt in den nächten Tagen! Also, stay tuned!

Feueralarm? Guten Morgen!

Aug 14

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Was der gute, warme, herrlich duftende Kaffee die ganze Woche nicht geschafft hat, hat ein Feueralarm im Fitnessstudio nebenan vollbracht. Wir sind munter! Es hat einen Moment gebraucht, die Quelle der Unruhe zu identifizieren. Wir hatten eher vermutet, dass in der etwas weiteren Nachbarschaft irgendwo ein Alarm losgegangen ist. Beim Öffnen unserer Wohnungstür wurden wir eines besseren belehrt. Es war unser Haus, welches abgesehen von dem Lärm, ziemlich friedlich vor sich hin geschlummerte. Die Feuerübungen in der Firma haben bei mir sofort Wirkung gezeigt. Sammeln und raus. Tonys Gedankengang war ähnlich, naja, zumindest der Teil mit raus. Zusätzlich dazu aber noch: Wo ist mein Telefon? Muss ich filmen:

Zum Glück war nicht wirklich was passiert und die Jungs von der Feuerwehr hatten nur den Alarm auszuschalten und wir konnten zurück zu unserem inzwischen kalten Guten-Morgen-Kaffee.

Fazit: Der wunderbar schrille und ziemlich laute Alarm hat genügend Adrenalin freigesetzt, um 2 Schlafmützen ordentlich wachzubekommen.

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